
Aus dem Alltag sind akkubetriebene Elektrogeräte nicht mehr wegzudenken. Von der Taschenlampe bis zum Handy. Ohne den Energiespeicher Akku geht schon lange nicht mehr viel. Auch bei Elektrowerkzeugen haben Akku-, Bohr- und -Schlagbohrschrauber die Nase vorn. Diese haben ihre Vorteile: kabellose Freiheit und damit sehr viele Einsatzmöglichkeiten in Haus, Werkstatt und Außenbereich.
Es sind im wesentlichen drei Akku-Typen, die bei Werkzeugen zum Einsatz kommen. Am weitesten verbreitet ist der Nickel-Cadmium-Akku (NiCd), den es als Knopf- oder Stabzelle in ganz unterschiedlichen Größen gibt. Er ist lange haltbar, gut für Schnellladungen geeignet und hat eine recht hohe Leistungskapazität bei gleichzeitig günstigem Preis. Für den Heimwerker ist er besonders gut geeignet, da er über die besten Allround-Eigenschaften verfügt. Sein Nachteil ist der Memory-Effekt, der dann auftreten kann, wenn ständig nicht vollständig entladene Akkus wieder aufgeladen werden. Der NiCD-Akku merkt sich das mit der Folge, dass er sich nicht mehr richtig leer fahren lässt und verbraucht scheint.
Der Nickel-Metall-Hydrid-Akku (NiMh) hat eine höhere Speicherkapazität als der NiCD-Akku und der Memory-Effekt ist bei ihm fast ausgeschlossen. Allerdings kann er nicht so häufig geladen werden und ist um 20-25% teurer.
Im kommen ist der Lithium-Ionen-Akku (LI-ion) bei den Elektrowerkzeugen. Er zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer (mehr als 1000x ohne Memory-Effekt aufladbar) und Leistung und vor allem durch sein sehr geringes Gewicht aus. Wegen seiner aufwändigen Technik ist er momentan noch deutlich teurer als NiCd-Akkus.
