
Hier werden Massivholzstäbe oder auch -stäbchen verleimt und beidseitig mit einem Querfurnier verpresst. Wenn eine höhere Qualität verlangt wird, werden zwei weitere Furniere in Längsrichtung aufgeleimt. Die Tischlerplatte wird überwiegend im Möbelbau verwendet da die Platte weitgehend formstabil ist. Was bei Massivholz nur mit hohem Aufwand zu erreichen ist.
Die Furnierplatte besteht mindestens aus drei gegeneinander versetzten Holzlagen wobei die mittlere Holzlage etwas dicker ist. Diese Holzlagen werden dann zu einer Furnierplatte verleimt. Einsetzen kann man diese Platten überall dort, wo bei geringen Stärken Formstabilität und geringes Gewicht gefordert werden.
Diese Platten vereinigt die Tragkraft einer Tischlerplatte und die Oberfläche einer MDF-Platte (Mitteldichte Faserplatte). Die Platte eignet sich hervorragend zum Möbelbau und die Oberfläche eignet sich hervorragend zum Lackieren.
Bei dieser Platte werden Holzreste und schwaches Holz, das nicht anders mehr verwendet werden kann, zerspant und mit Sägemehl und Leim zu einer planen Platte verpresst. Diese ist formstabil und glatt in der Oberfläche. Rohspanplatten werden im Fertighaus- und Innenausbau sowie als Universalplatten für jeden möglichen Einsatz verwendet.
Bei der MDF Platte (Mitteldichte Faserplatte) kommen keine Späne, sondern Holzfasern zum Einsatz. Diese werden mit Leim versehen und unter hohem Druck verpresst. Schwerer als Spanplatten, dafür durch die hohe Verdichtung hervorragend Kantenverarbeitung und Beschichtung möglich.
Die OSB-Platte (Oriented Strand Board = Richtungsorientierte Hobelspanplatte) ist eine Verbesserung der MDF PLatte, wobei bei der OSB ängere Späne verwendet werden zum pressen der Platte. Hierdurch ergibt sich eine höhere Tragfähigkeit und Biegefestigkeit der Platte gegenüber der MDF Platte.
